Ich weiß gar nicht mehr wie lange wir schon über einen eigenen Camper nachdenken und unserem Umfeld damit in den Ohren liegen. Mal war es ein Oldtimer, mal eine gebrauchte Rostmühle und dann wieder etwas in Richtung Wohnmobil. Einig waren wir uns eigentlich nur, im gemeinsamen Wunsch nach einer rollenden Zweitwohnung, die uns regelmäßig eine Auszeit jenseits von Frühstücksbuffets und Poolanimation bietet. Aus den Gedanken wurden Pläne, aus den Plänen wurde ein Entschluss und zu guter Letzt ein riesengroßer weißer Lieferwagen.
Aber beginnen wir von vorn…
Seit Mo seinen Führerschein hat und das ist jetzt auch schon wieder eine ganze Weile her, ist er im VW-Bus unterwegs. Vom T3, über einen T4, zum T5.1, Mo hatte eigentlich noch nie ein „normales“ Auto.
Auch seine Urlaube verbrachte er bereits ab dem zarten Alter von 4 Wochen im Bulli.
Im Vergleich zu Mo, der das Bulli-Leben quasi mit der Muttermilch aufgenommen hat, wurde ich deutlich später, dafür umso intensiver mitgerissen.
Unsere bisherigen Touren durften wir, bis vor einiger Zeit, im Familien-Camper zurücklegen. Da dieser nun verkauft werden soll und wir uns mit Pauschalreisen und Hotels immer etwas schwer getan haben, sollte ab hier unser Abenteuer starten.
Vorab, dass es an manchen Stellen so kompliziert werden sollte, hätten wir uns zu Beginn nicht im Traum einfallen lassen. Aber wie heißt es so schön, aller Anfang ist schwer.
In den kommenden Episoden erfahrt ihr mehr über unseren Weg vom Lieferwagen zum Campervan, bekommt verschiedene Einblicke, den ein oder anderen Tipp und könnt den geplanten Eigenausbau Stück für Stück mitverfolgen.
Also, zieht die Arbeitshosen stramm und los geht’s …




